
Warum die Einteilung in „gesund“ und „ungesund“ Essen mehr schadet als hilft
November 18, 2025Was passiert nach dem Absetzen von GLP-1-Medikamenten?
GLP-1-Medikamente wie Semaglutid oder Tirzepatid führen bei vielen Menschen zu deutlichem Gewichtsverlust. Doch was passiert, wenn man sie wieder absetzt?
Eine aktuelle Meta-Analyse im British Medical Journal (BMJ), die 37 Studien mit über 9.300 Teilnehmenden ausgewertet hat, zeigt ein klares Bild:
Nach dem Absetzen nehmen die meisten Betroffenen wieder zu – im Durchschnitt rund 0,4 Kilogramm pro Monat. Hochgerechnet bedeutet das, dass in vielen Fällen nach etwa 12 bis 18 Monaten das ursprüngliche Ausgangsgewicht wieder erreicht wird.
Zusätzlich verschlechtern sich auch zentrale Gesundheitsparameter erneut:
- Blutdruck steigt
- Blutzucker verschlechtert sich
- Blutfettwerte nehmen zu
Genau jene Faktoren also, die sich unter der Therapie zuvor verbessert hatten.
Damit die Erfolge einer GLP-1-Therapie langfristig bestehen bleiben, braucht es mehr als ein Medikament. Drei Bereiche sind dabei besonders wirksam:
- Ernährungspsychologische Beratung
Ernährungspsychologische Beratung hilft, das eigene Essverhalten und dessen Ursachen zu verstehen – insbesondere die Muster, die bereits vor Beginn der medikamentösen Therapie bestanden haben. Ziel ist es, bewusste und nachhaltige Anpassungen vorzunehmen, die sowohl Essgenuss ermöglichen als auch dem Körper genau das geben, was er wirklich braucht – und nicht mehr. So entsteht ein gesundes Verhältnis zu Nahrung, das unabhängig von Medikamenten funktioniert.
- Bewegung
Regelmäßige Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an, unterstützt die Gewichtsstabilisierung und hat gleichzeitig eine nachweislich positive Wirkung auf die Psyche. Sie verbessert Stimmung, Stressregulation und Selbstwirksamkeit – Faktoren, die entscheidend sind, um Motivation aufrechtzuerhalten und eine ausgewogene Ernährung langfristig in den Alltag zu integrieren.
- Arbeit an Einstellung & mentaler Stärke
Die Arbeit an Einstellungen, Glaubenssätzen und mentaler Stärke hilft dabei, sich aktiv für den eigenen Körper und die eigene Gesundheit einzusetzen. Sie unterstützt, einen persönlichen Sinn in der Lebensstilveränderung zu erkennen, innere Blockaden zu lösen und Motivation nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft aufrechtzuerhalten. Nachhaltige Veränderung entsteht nicht durch Disziplin allein, sondern durch innere Überzeugung und Selbstfürsorge.
Schlussfolgerung für die Praxis
Die Studienlage macht deutlich: Medikamente allein verändern das Gewicht, aber nicht automatisch das Verhalten. Ohne nachhaltige Anpassungen im Alltag kehrt der Körper meist zu seinem alten Muster zurück.
Langfristige Gesundheit entsteht dort, wo Menschen lernen, ihren Körper zu verstehen, sich bewusst zu bewegen und mental hinter ihren Entscheidungen zu stehen. Genau hier setzen ernährungspsychologische Begleitung, Bewegung und mentale Arbeit als nachhaltiges Gesamtkonzept an.
Was passiert nach dem Absetzen von GLP-1-Medikamenten?
GLP-1-Medikamente wie Semaglutid oder Tirzepatid führen bei vielen Menschen zu deutlichem Gewichtsverlust. Doch was passiert, wenn man sie wieder absetzt?
Eine aktuelle Meta-Analyse im British Medical Journal (BMJ), die 37 Studien mit über 9.300 Teilnehmenden ausgewertet hat, zeigt ein klares Bild:
Nach dem Absetzen nehmen die meisten Betroffenen wieder zu – im Durchschnitt rund 0,4 Kilogramm pro Monat. Hochgerechnet bedeutet das, dass in vielen Fällen nach etwa 12 bis 18 Monaten das ursprüngliche Ausgangsgewicht wieder erreicht wird.
Zusätzlich verschlechtern sich auch zentrale Gesundheitsparameter erneut:
- Blutdruck steigt
- Blutzucker verschlechtert sich
- Blutfettwerte nehmen zu
Genau jene Faktoren also, die sich unter der Therapie zuvor verbessert hatten.
Damit die Erfolge einer GLP-1-Therapie langfristig bestehen bleiben, braucht es mehr als ein Medikament. Drei Bereiche sind dabei besonders wirksam:
- Ernährungspsychologische Beratung
Ernährungspsychologische Beratung hilft, das eigene Essverhalten und dessen Ursachen zu verstehen – insbesondere die Muster, die bereits vor Beginn der medikamentösen Therapie bestanden haben. Ziel ist es, bewusste und nachhaltige Anpassungen vorzunehmen, die sowohl Essgenuss ermöglichen als auch dem Körper genau das geben, was er wirklich braucht – und nicht mehr. So entsteht ein gesundes Verhältnis zu Nahrung, das unabhängig von Medikamenten funktioniert.
- Bewegung
Regelmäßige Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an, unterstützt die Gewichtsstabilisierung und hat gleichzeitig eine nachweislich positive Wirkung auf die Psyche. Sie verbessert Stimmung, Stressregulation und Selbstwirksamkeit – Faktoren, die entscheidend sind, um Motivation aufrechtzuerhalten und eine ausgewogene Ernährung langfristig in den Alltag zu integrieren.
- Arbeit an Einstellung & mentaler Stärke
Die Arbeit an Einstellungen, Glaubenssätzen und mentaler Stärke hilft dabei, sich aktiv für den eigenen Körper und die eigene Gesundheit einzusetzen. Sie unterstützt, einen persönlichen Sinn in der Lebensstilveränderung zu erkennen, innere Blockaden zu lösen und Motivation nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft aufrechtzuerhalten. Nachhaltige Veränderung entsteht nicht durch Disziplin allein, sondern durch innere Überzeugung und Selbstfürsorge.
Schlussfolgerung für die Praxis
Die Studienlage macht deutlich: Medikamente allein verändern das Gewicht, aber nicht automatisch das Verhalten. Ohne nachhaltige Anpassungen im Alltag kehrt der Körper meist zu seinem alten Muster zurück.
Langfristige Gesundheit entsteht dort, wo Menschen lernen, ihren Körper zu verstehen, sich bewusst zu bewegen und mental hinter ihren Entscheidungen zu stehen. Genau hier setzen ernährungspsychologische Begleitung, Bewegung und mentale Arbeit als nachhaltiges Gesamtkonzept an.


